Ewa's & Fabi's vegane Welt, Ausgabe 1

Ewa's & Fabi's Story

Ewa Okolski und Fabian Friedrich haben die Alohachérie Manufaktur 2013 gegründet. Wie kam es dazu? Und was haben Tomaten mit Verliebtsein zu tun? Wer ist Neo? Dies alles und mehr erfahrt ihr von den beiden höchstpersönlich:

 

Fabi: Es war einmal ein Markt. Da gab es einen Stand mit wunderbaren alten Tomatensorten. Leuchtend rot und lecker und absolut verführerisch. Ebenfalls zum Reinbeißen: die Dame, die den Stand betreute. Ewa. Ich weiß nicht mehr ganz genau, ob ich mich zuerst in die wundervollen Tomaten oder in die wunderschöne Frau verliebt habe. Auf einmal war alles rot – im positivsten Sinne. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Ewa: Da war er dann, mein Traumprinz. Einfach so stand er vor mir. Schnell war klar: wir gehören zusammen. Fabi hat mich dann immer bekocht... und bekehrt. Ich war bereits Vegetarierin, aber durch Fabi wurde ich zur überzeugten Veganerin. Und da wir so viel Spaß beim Kochen hatten und auch unsere Freunde mochten, was wir ihnen servierten, hatten wir bald die Idee, die vegane Botschaft nicht nur privat, sondern auch beruflich zu verbreiten. Ein Name musste her: da ich gerade auf Hawaii Zeit verbracht hatte, liebte ich die Begrüßung Aloha. Und Chérie: wir waren frisch verliebt.

 

Fabi: Unsere erste gemeinsame Unternehmung war ein veganer Stand auf einem Weihnachtsmarkt, neben Buden mit Currywurst, Crêpes und Glühwein. Es war der erste vegane Weihnachtsmarktstand der Welt, der Bitcoins akzeptierte. Ein absoluter Knüller, die Leute mochten unser Essen sehr. Das hat uns ermutigt, einen Schritt weiter zu gehen.

 

Ewa: 2013 gründeten wir die Alohachérie Manufaktur, zunächst als rein veganes Catering-Unternehmen. Da wir schnell Erfolg hatten, holten wir uns bald Bastian Wittman hinzu, einen gelernten Gourmet-Koch, der seitdem nicht nur Mitinhaber, sondern auch Chefkoch bei uns ist. Er und sein Küchenteam entwickeln laufend neue Rezepte und seine Küche hat unser Vorhaben wesentlich vorangebracht. Schnell richteten wir auch große Caterings für Unternehmen aus. Aber wir lieben es auch, private Feiern auszurichten. Besonders auf Hochzeiten sind wir gern gesehen.

 

Fabi: Allein im Jahr 2016 werden wir neun Hochzeiten ausrichten. Und es rufen immer mehr Paare an, die ihre Gäste mit einem maßgeschneiderten veganen Hochzeitsbüffet verwöhnen wollen, weil es gesund, leicht, bunt, lecker und vielfältig ist und individuell für das jeweilige Brautpaar gestaltet wird.

 

Ewa: Und dann wurde ich schwanger. Es war, als ob auf einmal der Kreis sich schließen würde – unser Glück war perfekt. Am 9. Juni 2015 kam unser kleiner Neo auf die Welt. In der Zeit der Schwangerschaft haben wir uns sehr viel mit dem Thema „Vegan und Schwangerschaft – geht das?“ beschäftigt und herausgefunden: das geht nicht nur, es ist sogar viel gesünder für das Baby und die Mama. Zum Beispiel tritt die berühmt berüchtigte Schwangerschaftsübelkeit nicht auf, wenn man sich vegan ernährt. Dazu demnächst mehr in unserem Blog.

 

Fabi: Als Neo dann das Licht der Welt erblicke, bekamen wir viel Gegenwind, weil wir unseren Kleinen von Anfang an vegan ernährt haben. Unsere Familien und andere Menschen, die uns sehr wichtig sind, waren nicht begeistert. Wir konnten aber viele Kritiker überzeugen. Und ist unser Neo nicht das glücklichste vegane Baby der Welt?

 

Ewa: Der stolze Vater...(lacht). Ja, unser Neo ist das Alohachérie Glücksbaby und an dieser Stelle werden wir euch ausführlich berichten, was ein veganes Baby so alles braucht. Und wir werden natürlich alle eure Fragen zu dem Thema beantworten. Schreibt uns einfach per Kontaktformular. Oder ihr kommentiert unseren Beitrag – wir beantworten jeden Kommentar und jede Anfrage. Versprochen.

 

Themen in der nächsten Ausgabe, die am 15. Februar 2016 erscheint: Vegane Ernährung verhindert Schwangerschaftsübelkeit und Milchbildung bei veganer Ernährung

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