Grüne Apotheke, Ausgabe 4, Maca

Maca stammt aus den Anden Perus und ist unserer Gartenkresse ähnlich. Die Inkas nutzen die Wirkung von Maca schon seit sehr langer Zeit. Sie enthält zahlreiche Nährstoffe und wirkt außerdem stark potenzfördernd. Sie steigert die Leistung, wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus und steigert die Orgasmusfähigkeit. Maca wirkt ausgleichend auf den menschlichen Hormonhaushalt und beugt daher Stress, Müdigkeit, Erschöpfung und sogar Depressionen vor. Ihre Knolle ist sehr reich an Vitalstoffen, über 60 an der Zahl. Die getrockneten Wurzeln enthalten 13 bis 16 Prozent Proteine und einen sehr hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren, die den Körper bei allen wichtigen Stoffwechselvorgängen unterstützen. Zudem ist Maca besonders reich an Antioxidantien. Diese mindern den oxidativen Stress im Organismus. Oxidativer Stress gilt als mitverantwortlich für den Alterungsprozess und wird in Zusammenhang mit der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht. Maca ist reich an Kalzium und Zink, Jod, Eisen, Kupfer und Mangan. Ihre Vitamine B2, B5, C und Niacin machen die Maca regelrecht zur Power-Quelle. Darüber hinaus enthält die Maca-Wurzel auch pflanzliche Sterole, die dem Hormon Testosteron ähneln. Diese fördern auf ganz natürliche Weise die Durchblutung des Beckengewebes und stimulieren die Testosteron-, bei Frauen die Östrogenbildung. Nebenbei senken sie den Cholesterinspiegel, indem sie die Aufnahme des Cholesterins im Dünndarm hemmen. Nicht zuletzt ist Maca aber auch als Heilmittel bestens geeignet und in der uralten peruanischen Kräutermedizin der Inkas verankert. Glaubt man dieser traditionellen Naturheilkunde, kann sich die Einnahme von Maca zum Beispiel bei Anämie, Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden, sowie bei Tuberkulose, Osteoporose oder sogar Magenkrebs positiv auswirken. Maca ist also ein ernährungstechnisch und aus der Perspektive der Heilungswirkung wichtiger Allrounder. Maca ist als Kapsel oder Pulver erhältlich. Das Pulver kann in Flüssigkeiten eingerührt werden, die dadurch einen kakaoähnlichen süßen Geschmack erhalten, es kann aber auch zum Backen oder als Brei verwendet werden.

 

Quellen:

www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/maca-wirkung

www.zentrum-der-gesundheit.de/maca.html

www.biothemen.de/Qualitaet/tropen/maca.html

 

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