Alohachérie Blog

Hier findet ihr neben den News aus der Alohachérie Manufaktur drei Rubriken. In Basti’s Küchentricks verrät unser Chefkoch euch seine besten Rezepte und handwerkliche Kniffe. In Ewa’s & Fabi’s vegane Welt beschäftigen sich die beiden mit Themen, die sie bewegen. In unserer Rubrik Grüne Apotheke erfahrt ihr alles über die wundervolle Heilkraft von essbaren Pflanzen und die Vielfalt der Apotheke Natur

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Lupine - die heimische Soja Alternative

Bei den alten Ägyptern und Griechen galten Lupinen-Samen als hochwertiges Grundnahrungsmittel. Die aus dem Mittelmeergebiet stammende, heute in ganz Europa angebaute Pflanze zählt zu den Leguminosen, ist also eine Hülsenfrucht. Ursprünglich beinhalteten die über 200 Arten der Lupinenfamilie einen hohen Anteil bitterer und auch giftiger Alkaloide. Neu gezüchtete Sorten sind mittlerweile jedoch praktisch alkaloidfrei. Als Nahrungsmittel sind die weiße, die gelbe und die blaue Süßlupine von Bedeutung sowie die Andenlupine, die vor allem im Hochland des südamerikanischen Kontinents genutzt wird. Der Name Süßlupine beruht nicht auf einem süßen Geschmack, sondern lediglich auf der Abwesenheit der Bitterstoffe.

 

 

Süß-Lupinen: Wertvoller Inhalt

 

Lupinensamen ähneln in ihrer Zusammensetzung den Sojabohnen. Mit einem Anteil von 36 bis 48 Prozent gelten sie als äußerst eiweißreich. Da alle unentbehrlichen Aminosäuren enthalten sind - inklusive Lysin, das in den meisten Getreidesorten kaum vorliegt - ist das Lupinen-Eiweiß besonders hochwertig. Der Fettgehalt beträgt vier bis sieben Prozent, womit die Süß-Lupinen deutlich fettärmer sind als Sojabohnen. Das Fett besteht zu einem großen Anteil aus wertvollen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Da die Lupinensamen gleichzeitig reichlich Carotinoide und Vitamin E liefern, sind diese Fettsäuren gut vor Oxidation geschützt. Betrachtet man die Fraktion der Kohlenhydrate, fällt auf, dass die Süßlupine keine Stärke und kein Gluten enthält. Lupinen gelten außerdem als gute Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders von Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Außerdem sind reichlich sekundäre Pflanzenstoffe vorhanden, beispielsweise die beiden Isoflavonoide Genistein und Daidzein, denen Wissenschaftler krebshemmende, antioxidative und antimikrobielle Wirkungen zuschreiben.

 

Im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten sind Lupinen besser verträglich, da sie weniger blähende Substanzen enthalten. Ein weiterer Vorteil ist, insbesondere für Allergiker, dass sie ein geringeres allergenes Potenzial als Sojabohnen besitzen. Auch aus ökologischer Sicht haben die Lupinen deutlich die Nase vorn: Die Hülsenfrucht wächst auf heimischem Boden und alle Produkte, die hierzulande aus Lupinen hergestellt werden, stammen aus ökologischem Anbau.

 

 

Lupinenmehl vielseitig verwendbar

 

Vor allem in gemahlener Form sind Lupinen bei den Lebensmittelherstellern beliebt. Das Mehl kann in Brot, Kleingebäck und Teigwaren verarbeitet werden. Lupinen-Mehl bindet relativ viel Wasser. Da Roggen- und Weizenmehl einen geringen Lysingehalt haben, wertet das Beimischen von Lupinensaat das Brot auf. Der hohe Fettanteil des Lupinen-Mehls reicht zudem aus, um Teig zu binden; daher lassen sich beim Backen sogar Eier einsparen. Auch zur Herstellung von Lopino, einer Art „Tofu“ wird die Lupine genutzt.

 

Auf Grund des hohen Gehaltes an antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffen erhöht Lupinenmehl die Haltbarkeit der Backwaren. Es verleiht dem Gebäck außerdem eine leichte Gelb-Färbung und einen nussigen Geschmack. Allerdings sollte der Anteil des Lupinenmehls 15 Prozent nicht überschreiten, da es ansonsten zu stark hervorschmecken würde. Im Handel finden sich neben Mehl auch Grieß, Schrot und Kleie aus den kleinen weißen Samen.

 

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Sojabohne – eine wertvolle und gesunde pflanzliche Eiweißquelle

 

Die Sojabohne gehört zu den Hülsenfrüchten. Sie ist eine der wichtigsten Nutzpflanzen überhaupt und wird zum Beispiel zu Sojamilch, Sojasauce, Sojaöl und Tofu weiterverarbeitet. Die Sojabohne wird seit fast 4000 Jahren von Menschen angebaut. Schon 7000 v.C. diente wilder Soja in Nordchina als wichtigste Eiweißquelle.

 

Heutzutage werden nur 2% der Weltsojaernte für Tofu, Sojamilch, Sojasauce etc. verwendet. Diese Bohnen sind größtenteils nicht genverändert und stammen oft sogar aus Europa. 90% gehen an Zuchttiere und die restlichen 8% werden zu Biodiesel verarbeitet. Genveränderte Sojabohnen kommen vor allem hier zum Einsatz. Auch der schlechte Ruf, Sojafelder verdrängten den Regenwald, liegt wohl weniger an dem direkten Verzehr von Sojaprodukten.

 

Sojabohnen bestehen zu 37% aus Eiweiß. Die Eiweißqualität ist mit der von tierischem Eiweiß vergleichbar. Der Proteingehalt ist sogar über dem von Fisch, Fleisch und Käse. Das hebt die Bohne von anderen Pflanzen ab. Soja enthält viele Ballaststoffe, deshalb machen Sojabohnen-Gerichte besonders lange satt, beeinflussen das Darmgleichgewicht positiv und schlagen sich mit schlanken 150 kcal pro 100 g auch nicht auf die Hüften. Zudem enthält die Bohne sehr viel Magnesium, Kalzium, Eisen und Folsäure, sowie viele weitere Vitamine und Spurenelemente. Neben diesen Vorteilen für die Ernährung wirkt sich Soja auch positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

 

Die Sojabohne ist reich an sogenannten Phytoöstrogenen – pflanzlichen Verbindungen mit hormonähnlicher Wirkung. Sie wurden vor allem mit der niedrigeren Häufigkeit von Tumorerkrankungen, chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen und Gefäßkrankheiten in ostasiatischen Ländern in Verbindung gebracht, in denen Soja in viel höheren Mengen konsumiert wird. Eine chinesische Studie zeigte eine Senkung des Risikos für Lungentumore und eine präventive Wirkung auch bei anderen hormonabhängigen Tumorarten (Prostata-, Gebärmutter-, Brustkrebs). Des Weiteren hilft die Sojabohne als Vorbeugung von Osteoporose und von Arteriosklerose und wirkt damit vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch bei Hitzewallungen soll sie Wunder wirken.

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Fotograf und Stylist Armin Morbach über die Alohachérie

"Wir vertrauen in meinem Studio schon seit langem nur der Alohachérie unsere kulinarische Versorgung an."(Armin Morbach, Fotograf und Stylist, Inhaber von Studio GLEIS 7 und dem TUSH Magazine. Ehem. Juror von Germany‘s next Topmodel)

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Alohachérie Weihnachts-Catering bei Armin Morbach

Gestern haben wir Armin Morbachs Weihnachtsfeier von seiner HOW to Do Production GmbH & Co. KG mit einem Überraschungs-Catering beliefern dürfen. Das kam dabei raus: Wildkräutersalat mit Kräutersaitlingen, Rote Bete gefüllt mit Topinamburpüree, schwarzem Wintertrüffel, Petersilienmousse und Shisokresse, Winterlicher Quinoasalat mit Rosenkohl, Blutorange und Pinienkernen, Tatar mit Avocadocreme auf Pumpernickel, Kapernäpfeln und Limettencreme, Antipasti Variationen, Champagner-pastinaken-suppe mit Limonenkresse und Rotweinreduktion, Wirsing-Maronen-Involtini mit Feigenrotkohl, gebratenen Steinpilzen, Kürbis-Kartoffel-Klößen und Spekulatiusjus, Grießflammerie mit Cranberrys und Kapstachelbeersauce und Pralinenmousse mit Wildorangenragout und Johannisbeer-Minz-Salat. Bon Appetit!

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Alohachérie beim Weihnachtsmarkt an der Apostelkirche

Dieses Jahr gibt es 33 Tage vom 21. November bis zum 23. Dezember einen Alohachérie Weihnachtsmarkt-Stand, im Herzen von Eimsbüttel, direkt an der Apostelkirche. Unsere veganen Köstlichkeiten Im Angebot:
Kastanienbraten mit Rotkohl, Burger, Chili sin Carne, Dessertvariationen, heißer Hollunderpunsch (mit und ohne Schwupps) und ganz viel liebe

Mo.-Mi. 14:30-21:00 Uhr
Do.-Fr. 14:30-22:00 Uhr
Samstag 12:00-22:00 Uhr
Sonntag 12:00-20:00 Uhr

Mehr Infos: www.alohacherie.de & www.weihnachtsmarkt-eimsbuettel.de

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Alohachérie Foodtruck auf der 8. Hamburger Klimawoche

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Grüne Apotheke, Ausgabe 5, Chlorella

Algen im grünen Smoothie? Längst nichts ungewöhnliches mehr. Aber welche Alge hat die meiste Power? Spirulina? Oder doch lieber Chlorella? Wir empfehlen euch Chlorella, denn ihr wohnt die meiste Kraft inne. Bricht man die Zellwände der Chlorella auf, zeigt sich die extreme Wirkung der Alge. Sie wirkt stark entgiftend und enthält sehr viel Chlorophyll – mehr als Spirulina – das dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin ähnlich und daher ein sehr guter Nährstoff für unser Blut ist. Chlorophyll in Verbindung mit organischen Mineralien sorgt dafür, dass unser Blut sauber und vital ist. Chlorophyll entgiftet die Leberzellen und sorgt für eine möglichst schnell Ausscheidung der Toxine über den Darm. Es erhöht die Regenerationsfähigkeit der Körperzellen und wirkt damit als natürliches Anti Age Mittel. Chlorophyll wirkt stark basisch und sorgt demnach für einen Ausgleich des Säure-Basen-Systems in unserem Körper. Chlorophyll bindet krebserregende Giftstoffe im Darm, wirkt also präventiv gegen Darmkrebs, stärkt unser Kreislaufsystem und unterstützt generell alle Heilungsprozesse des Körpers. Chlorella ist, anders als Spirulina, in der Lage, Schwermetalle im Körper zu binden, die somit schnell ausgeschieden werden können. Auch Ernährungstechnisch hat die Chlorella-Alge so einiges drauf: sie enthält jede Menge leicht verdaulicher Eiweiße und über 30 wertvolle Fettsäuren, verbessert den Kohlenhydratstoffwechsel, ist reich an Ballaststoffen und enthält die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B9, Biotin sowie Vitamin C, außerdem A, D, E und K. Diese Vitamine kommen in der Chlorella-Alge in Begleitung vieler weiterer bioaktiver Pflanzenstoffe. An Mineralien sind Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium enthalten sowie die Spurenelemente Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Selen. Aufgrund ihrer vielen Nährstoffe wird die Clorella-Alge auch zur Behebung von Mangelerscheinungen eingesetzt. Chlorella ist eine Süßwasser-Alge, sie ist deshalb jodarm. Sie ist als Pulver, in gepresster Form als Tabs oder in Kapseln abgefüllt erhältlich.

 

Quellen:

www.zentrum-der-gesundheit.de/chlorella-algen-pi.html#ixzz4AoPnPXY8

www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/weitere-lebensmittel/chlorella

www.inspiriert-sein.de/spirulina-und-chlorella-welche-alge-fuer-wen-tipps-fuer-die-kaufentscheidung

 

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BBQ-Brunch-Party und Sommerpause

Am Sonntag den 3. Juli 2016, verabschiedet sich das Alohachérie Pop-up Restaurant ab 11:00 Uhr mit einer großen BBQ-Brunch-Party in die Sommerferien.

 

 

Von 11:00 bis 16:00 Uhr bieten wir euch unseren vielfälltigen Brunch an. Zusätzlich gibt es für euch vom Grill vegane Burger, Spareribs, Gemüsespieße und vieles mehr. Nach 16:00 Uhr grillen wir weiter und feiern mit euch bis alle Bierfässer ausgetrunken sind und der letzte Pulled Pork Burger aufgegessen wurde.
Musikalisch wird der Brunch von Fabiana Olsens Handpan Music begleitet, die ihr neues Album vorstellt. Später ab Nachmittag ist dann Thomas Atzmann am Start und sorgt mit seinem Deep House Sound für Partyfeeling.
Brunch kostet wie immer 18,00 € (inklusive BBQ bis 16:00 Uhr) - Kinder unter 14 Jahren zahlen die Hälfte. Ab 16:00 Uhr ist der Eintritt kostenlos. Reservierungen für den Brunch per SMS an 0152 254 252 88 oder über das Kontaktformular.
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Alohachérie beim Yoga.Wasser.Klang auf der altonale18

Vom 15. bis 17. Juli ist der Alohachérie Foodtruck zu Gast beim Yoga.Wasser.Klang Festival auf der altonale (Christianswiese - zwischen dem Altonaer Rathaus und der Christianskirche) und bietet euch vegane Burger, Sommersalate, Smoothies, Spaceballs und vieles mehr. Vom 2. bis 4. September 2016 ist er dann auf der Festivalwiese in Planten und Blomen. Mehr Infos zu beiden Events gibt es auf  www.yogawasserklang.de.

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Grüne Apotheke, Ausgabe 4, Maca

Maca stammt aus den Anden Perus und ist unserer Gartenkresse ähnlich. Die Inkas nutzen die Wirkung von Maca schon seit sehr langer Zeit. Sie enthält zahlreiche Nährstoffe und wirkt außerdem stark potenzfördernd. Sie steigert die Leistung, wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus und steigert die Orgasmusfähigkeit. Maca wirkt ausgleichend auf den menschlichen Hormonhaushalt und beugt daher Stress, Müdigkeit, Erschöpfung und sogar Depressionen vor. Ihre Knolle ist sehr reich an Vitalstoffen, über 60 an der Zahl. Die getrockneten Wurzeln enthalten 13 bis 16 Prozent Proteine und einen sehr hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren, die den Körper bei allen wichtigen Stoffwechselvorgängen unterstützen. Zudem ist Maca besonders reich an Antioxidantien. Diese mindern den oxidativen Stress im Organismus. Oxidativer Stress gilt als mitverantwortlich für den Alterungsprozess und wird in Zusammenhang mit der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht. Maca ist reich an Kalzium und Zink, Jod, Eisen, Kupfer und Mangan. Ihre Vitamine B2, B5, C und Niacin machen die Maca regelrecht zur Power-Quelle. Darüber hinaus enthält die Maca-Wurzel auch pflanzliche Sterole, die dem Hormon Testosteron ähneln. Diese fördern auf ganz natürliche Weise die Durchblutung des Beckengewebes und stimulieren die Testosteron-, bei Frauen die Östrogenbildung. Nebenbei senken sie den Cholesterinspiegel, indem sie die Aufnahme des Cholesterins im Dünndarm hemmen. Nicht zuletzt ist Maca aber auch als Heilmittel bestens geeignet und in der uralten peruanischen Kräutermedizin der Inkas verankert. Glaubt man dieser traditionellen Naturheilkunde, kann sich die Einnahme von Maca zum Beispiel bei Anämie, Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden, sowie bei Tuberkulose, Osteoporose oder sogar Magenkrebs positiv auswirken. Maca ist also ein ernährungstechnisch und aus der Perspektive der Heilungswirkung wichtiger Allrounder. Maca ist als Kapsel oder Pulver erhältlich. Das Pulver kann in Flüssigkeiten eingerührt werden, die dadurch einen kakaoähnlichen süßen Geschmack erhalten, es kann aber auch zum Backen oder als Brei verwendet werden.

 

Quellen:

www.gesundheitsinstitut-deutschland.de/maca-wirkung

www.zentrum-der-gesundheit.de/maca.html

www.biothemen.de/Qualitaet/tropen/maca.html

 

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Tomatenretter e.V. Jungpflanzenmarkt beim Alohachérie Sonntagsbrunch am 12. Juni 2016

Der Tomatenretter e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht alte, verbotene Tomatensorten vor dem auststerben zu beschützen. Dafür betreibt er in Reitbrook einen kleinen Hof. Dieses jahr hat er viel mehr Jungpflanzen großgezogen als Platz in den Gewächshäusern ist, damit ihr am Sonntag den 12. Juni euch eine Auswahl von den geilsten und buntesten Tomatensorten mit nach Hause nehmen und selbst großziehen könnt. Eine kleine Spende für den e.V. zur Kostendeckung ist gern gesehen.

Ihr findet den "Jungpflanzenmarkt" direkt vor deb Türen des Alohachérie Manufaktur Pop-up Restaurants im Friesenweg 5 (S-Bahn Bahrenfeld), von 11:00 bis 16:00 Uhr.

Die Vereinsmitglieder Tim und Timothy werden zudem beim Brunch ein bisschen erzählen, was die Tomatenretter denn so ganz genau machen und weswegen überhaupt.

An diesem Sonntag bekommen alle Vereinsmitglieder und Tomatenpaten unseren Brunch für den halben Preis.

Weitere Informationen findet ihr hier:
www.tomatenretter.de / www.facebook.com/tomatenretter

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Alohachérie Burger Wochen ab dem 6. Juni 2016

Ab dem 6. Juni 2016 steht unser Pop-up Restaurant ganz unter dem Burger-Stern. Es  wird vegane Burger in unterschiedlichsten Facetten geben, von Jackfrucht- über rote Bete-Grünkern- bis hin zum 'good old" Cheese Burgern wird es viele Variationen geben. 

 

Wollt ihr die geilsten und vegansten Burger der Stadt probieren dann kommt bei uns vorbei und checkt unsere neue Burgerkarte aus die bis zu den Sommerferien am Start ist. Burger gibt es Montag bis Mittwoch von 11:30-15:30 bei uns im Friesenweg 5.

 

  • Aloha Burger mit Grünkernfreakadelle, Gewürzgurke, getrocknete Tomate, Blattsalat, Ketchup und
    Majonaise / 6,50€
  • Chérie Burger mit Roter Bete-Grünkernfreakadelle, Gurkenrelisch, karamellisierte Zwiebeln, Blattsalat und Alohasauce / 7,80€
  • BBQ­-Pulled­-Pork­-Burger mit Jackfrucht, Kimchi, rote Zwiebel, gegrillte Süßkartoffel, Rauke und
    Chipotlesauce / 10,80€ 
  • Cheese Burger mit Grünkernfreakadelle, hausgemachter Mozzarella, Kirschtomaten, Cheddar, Pesto Rosso, Basilikum und Majonaise / 8,50€
  • Spargel Burger mit Grünkernfreakadelle, gebackener Spargel, Kirschtomate, Blattsalat, Sauce Hollandaise
    und Rauchketchup / 12,50€
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FACES OF VEGANISM #2 am 5. Juni in der Alohachérie

Der Fotograf, Buchautor und Blogger Stefano Vicinoadio geht mit seiner Portraitfoto-Aktion den nächsten Schritt und hat sich als Ziel gesetzt 10.000 FACES OF VEGANISM zu fotografieren, um die Vielfalt der veganen Szene zu belichten.

Am 5. Juni 2016 wird er deswegen während des Brunches im Alohachérie Pop-up Restaurant allen Gästen die Möglichkeit geben von ihm porträtiert zu werden. Es gibt 200 Plätze - hundert um 11:00 und weitere hundert um 13:30 Uhr. Nutzt die Chance und zeigt euch von eurer schönsten Seite.

 

Der Brunch kostet wie gewohnt 18,00 € pro Person. 2,00 € davon gehen als Spende an die Bergedorfer Engel, die sich um die ärmsten der Armen in Hamburg kümmern. Denn bei all dem Einsatz für die vegane Sache, sollte man den Menschen, der sich noch nicht einmal leisten kann sich über seine Ernährungsweise Gedanken zu machen, nicht vergessen.


Reservierungen wie gehabt als SMS an 0152-254 252 88 oder über das Kontaktformular

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Pfingsmontag-Brunch mit Handpan-Duo Yatao

Am Pfingstmontag den 16. Mai besucht uns das Handpan-Duo Yatao und gibt während das Brunches ein Konzert. Sowohl Gäste die um 11:00 Uhr, als auch Gäste die um 13:30 reservieren kommen in den Genuss dieser sphärischen Klänge. Brunch kostet wie immer 18,00 € für Erwachsene und 9,00 € für Kinder bis 14 Jahre.

 

Reservierungen als SMS an 0152-254 252 88 oder über unser Kontaktformular

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Pfingst-Spargel-Special - Abendkarte am So. 15. & Mo. 16 Mai

Zu Pfingsten, kommendes Wochenende, haben wir Sonntag und Montag geöffnet und bieten euch jeweils von von 16:00-22:00 Uhr unsere Abendkarte an. Extra für die Feiertage hat unsere Küche ein deluxe 5-Gang Spargel-Menü entwickelt. Zudem wie gehabt ein exklusives 3-Gang Menü.

 


Menü #1 / 51,00€

  1. Spargel Zucchinisalat mit gefüllter Cherrytomate im Tempurateig gebackener Babyspargel und
    Waldmeisterdressing / 6,80€
  2. Grüne Spargelessenz mit Sagoestragonnocken /  7,50€
  3. Wildspargeltimbale mit Strudelbonbon und Rhababerchutney  / 8,00€
  4. Weisser Spargel im Pergamentpapier gegart mit Drillingen und Sauce Hollandaise / 21,80€
  5. Gebackenes Lavendeleis mit frischen Erdbeeren und Basilikumschaum /  9,50€

Menü #2 / 32,00 €

  1. Brennesselsuppe mit getrockneten Tomaten /  8,50€
  2. Gebackener Tofu auf Tomatenrisotto und Bärlauchsauce und Shisokresse /  16,50€
  3. Grießflammerie mit Rhababerkompott /  7,80€

 

Auch unseren gourmet Brunch könnt ihr Sonntag und Montag jeweils von 10:00-16:00 Uhr genießen.

Reservierungen wie gehabt unter 0152-254 252 88 oder über unser Kontaktformular.

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Frühbucherrabatt und Muttertags-Special / 8. Mai 2016

Alle FrühbucherInnen die bis Donnerstagabend 20:00 Uhr für unseren gourmet Brunch am 8. Mai 2016 einen Tisch reservieren bekommen 25% Rabatt und zahlen nur 13,50 €. Zude, bekommen alle Mamas unter euch beim Sonntags-Dinner einen Tisch reservieren einen Aloha-Aperitif for free (Mit oder ohne Schwups).

 

Reservierungen könnt ihr wie gewohnt gerne über das Kontakformular oder per SMS an 0152-254 252 88 machen.


Diesen Sonntag erzählt euch Ewa gegen 12:30 Uhr ein bisschen davon, wie es ist vegan Schwanger zu sein und Mutter zu werden. Zum Dinner gibt es dann ab 16:00 Uhr folgende Muttertags-Menüs:

 

Menü I / 38,00 €
Hamburger Linsensalat mit Rhababerchutney und Apfelhippe 10,50€ / Weisser Spargel mit Sauce Bernaise Bamberger Hörnchen und geschmolzener Cherrytomate 22,80€ / Schokoladentarte auf Pfirsichspiegel und Himbeersorbet 7,50€
Menüpreis 38,00€

 

Menü II / 32,00 €
Auberginencarpaccio mit karamelisierten Kräuterseitlingen und Pesto Rossoschaum 8,50€ / Seitanragout auf getrüffeltem Süßkartoffelpürree mit Zucchinihippe und Gojibeeren 17,50€ / Ananas-Marzipan-Strudel mit Spargelsorbet 7,50€

 

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Frühbucherrabatt fürs Alohachérie Sonntagsbrunch am 1. Mai

Der frühe Vogel fängt den "Wurm"! Ganz in diesem Sinne bekommen alle die bis Freitagabend 22:00 Uhr für unseren gourmet Brunch am 1. Mai 2016 einen Tisch reservieren 33% Rabatt auf diesen und zahlen 12,00 anstatt 18,00 €.  Von Kokosmilchreis mit Wildorangenragout, über Antipasti, "Mett" und Bärlaichgnocchies bis hin zum Seitanragout in Rotweinjus ist für jeden etwas dabei.

 

Reservierungen könnt ihr wie gewohnt gerne über das Kontaktformular oder per SMS an 0152-254 252 88 machen.

 

Diesen Sonntag gibt es wieder ein Ritual. Gegen 12:00 Uhr trinken wir gemeinsam ein Glas Goldene Milch und Ewa wird euch von ihrer Heilwirkung erzählen und euch einen kleinen Einblick in unsere Grüne Apotheke Mama-Erde gewähren. Musikalisch wird uns erneut Je Di mit sphärischen Klängen verwöhnen. Wir freuen uns auf einen bezaubernden Sonntag mit euch. Aloha!

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24.04.2016 - Die aktuelle Abendkarte fürs Sonntagsdinner

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Pre-opening Brunch

Diesen Sonntag haben wir in unserer neuen Location dem "Alohachérie Pop-up Restaurant", im Friesenweg 5, ein Pre-opening Brunch gehabt. Presse, Freunde und Stammgäste waren gekommen, um mit uns gemeinsam die Neueröffnung zu zelebrieren. Zwischenzeitlich waren alle 130 Sitzplätze besetzt! Neben guter Laune und schmackhaftem Essen gab es auch viel Sonnenschein und Musik. Es war ein tolles Event und wir freuen uns schon auf das kommende Brunch am 17. April. Vielen Dank an Martyna Lind Photography für die tollen Fotos! Reservierung bitte unter Kontakt.

Das Büffet: Brot, Brötchen, "Käse", "Wurst", Müslis, Obstplatten , Konfitüren, Antipastivariationen (Zucchini, Aubergine, Paprika, Schalotten, Champis, getrocknete Tomaten), Blattsalat, Karottenhobel, Sprossen, Oliven, Vinaigrette, French Dressing, Hamburger Linsensalat mit Apfel, Möhrensalat mit Rosinen, Gurkensalat mit Dill, Couscous mit roter Paprika und Koriander, Quoinoasalat mit grünem Spargel, Waldorfsalat, "Zwiebelmett", gefüllte Paprika mit Ajvarsauce, Rosmarinkartoffeln, Bärlauchgnocchis, Ratatoillegemüse, Seitanragout, gebratenen Pilzen, getrüffeltes Kartoffelpüree, Rote Grütze mit Vanillesauce und Kokosmilchreis mit Apfelkompott

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Grüne Apotheke, Ausgabe 3, Petersilie

Nahrungsergänzungsmittel oder doch lieber Petersilie? Petersilie! Sie ist keine Deko für den Tellerrand, sondern als Vitalstofflieferant besser als jede Multivitamintablette. Und das Schöne: sie kostet nur einen Bruchteil dessen, was ihr für ein Multivitaminpräparat ausgeben müsstest. Was also ist drin in diesem grünen Wunder? Fast die ganze Bandbreite an Vitaminen: lebenswichtige B-Vitamine, wie Vitamin B1, B2, B3, B5, B6 und sogar Vitamin B12. Diese Vitamine spielen eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, indem sie als Co-Enzyme im menschlichen Körper wirken. Weitere antioxidative Vitamine in Petersilie sind: Vitamin A, Beta-Karotin, Vitamin C, Vitamin E, Zeaxanthin, Lutein und Cryptoxanthin. Das Vitamin C übernimmt im Körper eine Vielzahl von Aufgaben. Es schützt vor Schäden durch freie Radikale, besitzt starke entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt sehr positiv bei Erkrankungen wie Arthrose und rheumatoider Arthritis. Vitamin C ist außerdem für die gesunde Funktion des Immunsystems wichtig, hilft wiederkehrende Ohrenentzündungen und Erkältungen zu verhindern. Petersilie ist zusätzlich eine fantastische Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente – und all das in bester organischer, also leicht verwertbarer Qualität: Kalium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Mangan, Eisen und Magnesium. 100 Gramm frische Petersilie liefert 554mg Kalium und deckt damit bereits 12 Prozent des Tagesbedarfs. Kalium ist die Hauptkomponente der Zell- und Körperflüssigkeiten und hilft die Herzfrequenz und den Blutdruck zu regulieren. Eisen benötigt unser Körper für die Herstellung von Hämoglobin, dem roten Blutfarbsoff und wichtigem Sauerstoffträger. Mangan nutzt der Körper wiederum als Co-Faktor für das antioxidative Enzym Superoxiddismutase und sorgt für mehr Energie.

 

Petersilie enthält außerdem viel Chlorophyll. Damit kann sie unser Blut reinigen, neues Blut bilden sowie Leber und Nieren bei der Entgiftung unterstützen. Chlorophyll ist gemeinsam mit den ätherischen Ölen der Petersilie außerdem für die geruchsbindenden Eigenschaften der kleinen Gewürzpflanze verantwortlich. Wer nämlich regelmäßig Petersilie kaut, der erfreut seine Mitmenschen mit frischem Körper- und Mundgeruch. Petersilie ist also nicht nur als Küchenkraut, sondern auch als Heilmittel verwendbar. Sie hilft bei Sodbrennen, steigert das Leistungsvermögen, bekämpft Erschöpfungszustände, stärkt das Herz, löst Cholesterin in den Venen auf, unterstützt die Nebennieren, härtet die Zähne, baut Knochen auf, beugt Geburtsfehlern vor, verbessert die Nährstoffaufnahme, beseitigt das Völlegefühl im Magen, reduziert Entzündungen, motiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und reguliert das Hormonsystem. In der Pflanzenheilkunde wird Petersilie traditionell als sogenanntes Aquaretikum zur allgemeinen Aufmunterung von Nieren, Blase und den Harnwegen eingesetzt. Ein Aquaretikum ist eine Heilpflanze, die zur Durchspülungstherapie eingesetzt werden kann, weil sie – während gleichzeitig viel Wasser oder Kräutertee getrunken wird – die Urinausscheidung fördert. Gleichzeitig werden Krankheitserreger aus dem Körper gespült, und auch das Wachstum von Nieren- und Blasensteinen wird gehemmt. Petersilie befreit den Körper von Schlacken und überflüssigen Stoffen, die andernfalls in Form von Steinen in den Organen gespeichert und früher oder später Beschwerden verursachen würden und versorgt den Organismus gleichzeitig mit wertvollen Mineralien. Bei schwerwiegenden Nierenfunktionsstörungen jedoch ist oft eine kaliumarme Diät erforderlich. In solchen Extremfällen muss Petersilie leider gemieden werden.

 

Die ätherischen Öle der Petersilie verleihen der Pflanze nicht nur ihr charakteristisches Aroma, sondern auch eine ganz besondere Fähigkeit: gelangen krebserregende Stoffe über die Luft in die Lungen (z. B. Substanzen aus Zigarettenqualm oder dem Rauch von Holzkohle), dann werden sie von den ätherischen Ölen der Petersilie neutralisiert. Dieser Effekt könnte der Grund dafür sein, dass Petersilie zur Vorbeugung von Lungenkrebs empfohlen wird.

 

Kulinarisch kann Petersilie überall eingesetzt werden. Lecker ist sie zum Beispiel als Zutat in grünen Smoothies. Als Kraut in warmen Gerichten darf sie nicht zu lange gegart werden, sonst verliert sie ihr Aroma. Am besten man gibt sie am Schluss hinzu und stellt den Herd dann ab. Auch die Wurzel der Petersilie kann verwendet werden, zum Beispiel in Suppen.

 

Thema in der nächsten Ausgabe, die am 11. April 2016 erscheint: Kurkuma

 

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Ewa's & Fabi's vegane Welt, Ausgabe 3

Vegan und schwanger Teil 2 – Eiweißzufuhr und Milchbildung

 

In der letzten Ausgabe von „Ewa’s & Fabi’s vegane Welt“ haben wir ein wichtiges Thema für alle werdenden Mütter aufgegriffen und gezeigt, dass Schwangerschaftsübelkeit nicht einfach hinzunehmen ist als unangenehmer Teil einer ansonsten glücklich verlaufenden Schwangerschaft, sondern durch eine vegane Ernährung mit Lebensmitteln aus biologischem Anbau, also durch eine Ernährung ohne Schadstoffe wie Hormone in Milch und Fleisch oder Pestizide in Gemüse vermieden werden kann. Heute widmen wir uns dem viel diskutiertem Thema (veganer) Ernährung in der Schwangerschaft und wie diese die Milchbildung beeinflusst.

 

Wissenschaft und Gesundheitswesen sind sich einig: Muttermilch und Stillen bilden eine unersetzbare Grundlage für das gesunde Wachstum eines Säuglings, etwa in Bezug auf eine bedarfsgerechte Nährstoffzufuhr, Vermeidung von infektiösen Erkrankungen der Atemwege und des Darms oder als Präventivmittel gegen Übergewicht und Adipositas. Die World Health Organization (WHO) empfiehlt ausdrücklich, Säuglinge bis zur Vollendung des sechsten Lebensmonats ausschließlich mit Muttermilch zu versorgen. Eine Zusammenfassung der WHO Empfehlungen findet ihr im Online-Still-Lexikon.

 

Doch was macht die Muttermilch zum Liebling der Wissenschaft und wie entsteht sie überhaupt? Schon während der Schwangerschaft wird durch die Hormone Progesteron und Östrogen (aus Eierstöcken und Plazenta) im Gehirn das Hormon Prolaktin gebildet, welches später für die Milchbildung zuständig ist. Dazu sorgt das Hormon Oxytocin für den Milchfluss.

 

Grundsätzlich ist Muttermilch ein wundervolles Nahrungsmittel, das alle wesentlichen Nährstoffe für das Neugeborene enthält. Das sind hauptsächlich Eiweiße (Proteine), Fette (Lipide) und Kohlenhydrate (vor allem Milchzucker). Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie zahlreiche Abwehrstoffe ergänzen die drei Hauptbestandteile. Muttermilch verändert sich und passt sich bedarfsgerecht immer wieder an Alter und auch Geschlecht des Kindes an. Entstehung, Zusammensetzung und die gesundheitliche Wirkung von Muttermilch auf das Baby hat urbia.de, ein Familien-Portal, in einem übersichtlichen Artikel zusammengefasst.

 

Ein viel besprochenes Thema innerhalb der Diskussion um Stillen und Muttermilch ist die Frage, ob wir durch unsere Ernährung steuern können, wie „gut“ unsere Muttermilch zusammengesetzt ist. Kann ich mich als Schwangere vegan ernähren oder gefährde ich damit die Gesundheit meines Babys?

 

Zunächst einmal muss betont werden, dass Frauen auf der ganzen Welt unabhängig davon, was sie essen, Muttermilch produzieren und damit ihre Kinder groß ziehen. Egal auf welchem Kontinent, egal mit welcher ländertypischen Diät. Wie kommen Menschen auf einmal auf die Idee, dieser Jahrtausende alte Ablauf würde nicht mehr funktionieren, weil man zum Beispiel keine Milch trinkt oder Eier isst? „Wer viel Milch trinkt, bildet auch viel Milch“, so ein gängiges Vorurteil. Verwandte und Freunde sparen nicht mit guten Ratschlägen: „Iss’ viel Fisch und Fleisch, das ist wichtig während der Schwangerschaft.“ Aber stimmt das wirklich? Nein, es stimmt nicht, denn Kuhmilch stellt ein wissenschaftlich bewiesenes Gesundheitsrisiko dar, ebenso Fleisch. Das liegt zum Beispiel an den Hormonen, die darin enthalten sind. 60 Prozent des Hormons Östrogen, das ein Erwachsener Mensch zu sich nimmt, stammt aus Kuhmilch. Denn Östrogen ist von Natur aus in der Milch. Östrogene sind auch im Fleisch. In der Tierzucht werden bekanntermaßen Östrogene dem Futter zugesetzt, um eine erhöhte Fett- und Wassereinlagerung bei den sogenannten Nutztieren zu erreichen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung erläutert in seinem Artikel „Fragen und Antworten zu Hormonen in Fleisch und Milch“ diese Thematik eingehend. Und Epoch Times befasst sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen durch die Einnahme zu vieler Hormone in dem Artikel „Schwer abzubauen – das Östrogenproblem“. Ein erhöhter Östrogen-Spiegel ist dann auch einer der Gründe für einen erhöhten Prolaktingehalt bei stillenden Frauen. Prolaktin ist – wie gesagt – das Hormon, das zur Milchbildung gebraucht wird. Das heißt also: ja, Milch trinken hilft Milch zu produzieren. Aber nicht wegen der Nährwerte an sich sondern wegen der Hormone, die wir zu uns nehmen. Doch bei überdurchschnittlichem Milchkonsum – das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt als Maximumwert 200 bis 250 Gramm pro Tag, der von vielen Menschen, die Milch, Käse, Joghurt und andere Milchpropdukte konsumieren, nicht eingehalten wird – kann dies zu einem Prolaktinüberschuss und damit zu einer Überproduktion an Muttermilch führen. Die Folge ist häufig ein schmerzhafter Milchstau und damit das ungewollte Abstillen. Gesundpedia.de erläutert Entstehung, Vorbeugung und Heilungsmethoden des Milchstaus in dem Artikel „Brustentzündung (Mastitis)“. Das Gesundheitsportal eesom.com geht die Thematik in dem Artikel „Prolaktinüberschuss“ von der wissenschaftlichen Seite her an.

 

Wir kennen persönlich eine stillende Mama, die an Entzündungen litt und der von ihrer Hebamme zu veganer Ernährung geraten wurde – mit Erfolg! Es gibt nämlich zum Glück pflanzliche Alternativen, welche die Milchbildung fördern, die keine Nebenwirkungen haben. Zum Beispiel Bockshornklee: er enthält natürliche, pflanzliche Hormone, über welche die körpereigene Produktion der für das Stillen notwendigen Hormone zusätzlich angeregt wird. Eine sehr informative Zusammenfassung natürlicher milchanregender Kräuter gibt es bei Bockshornklee.info. Generelle Tipps, wie man die Milchbildung anregen kann, sind unter Gestillt.de erhältlich.

 

Ein weiteres wichtiges Thema in der Schwangerschaft und nach der Geburt des Babys beim Stillen ist die Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen. Protein, Eisen, B12, Folsäure und Kalzium sind die Nährstoffe, welche man im Auge behalten muss. Es ist allerdings kein Problem, alle ausreichend zu sich zu nehmen und dabei auf tierische Produkte zu verzichten. Unter „Vegan stillen – Kein Problem“ erhält man einen tollen Überblick über die Ernährung während der Stillzeit. So ist zum Beispiel bewiesen, dass unser täglicher Kalziumbedarf sehr viel besser aus pflanzlichen Lebensmitteln gedeckt werden kann als aus Kuhmilch, da das darin enthaltene Kalzium eine geringere Bioverfügbarkeit hat als dasjenige aus Gemüsen wie Kopfkohlarten und Brokkoli. Auch die Eiweißzufuhr kann problemlos aus pflanzlicher Nahrung generiert werden: eine schwangere Frau sollte täglich 65 Gramm Protein zuführen bei einem Körpergewicht von 60 Kilogramm. Gemüse und Salate liefern einen kleinen Teil davon, der Großteil aber kann aus Hülsenfrüchten wie Erbsen, Bohnen, Linsen oder Sojaprodukten gewonnen werden. Bezüglich der Versorgung mit Vitamin B12 lässt man sich am besten regelmäßig testen. Beim Stillen würden wir von vornherein ein Nahrungsergänzungsmittel empfehlen, um nichts zu riskieren. Eisen kommt vor zum Beispiel in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten und Hirse. Zu beachten ist, dass Eisen zusammen mit etwas Vitamin C besser aufgenommen werden kann.

 

Habt Ihr noch Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns sehr über Eure Kommentare.

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Alohachérie Pop-up Restaurant eröffnet am 17.04.16 in Ottensen

Am Ostermontag habt ihr das letzte Mal die Gelegenheit bei uns im Alohachérie Restaurant in der Weidenallee 2a zu speisen, denn wir suchen uns derzeit eine größere Location. Bis es soweit ist, ziehen wir mit Restaurant und Catering-Küche in den Eventkontor Ottensen, Friesenweg 5, 22763 Hamburg und eröffnen schon einmal das größte vegane Restaurant Norddeutschlands als Pop-up.

 

Wir starten am 10. April um 11:00 Uhr mit unserem Pre-Opening-Brunch, der musikalisch von Thomas Atzmann begleitet wird. Vom 17. April an gibt es Sonntags immer unser Brunchbüffet von 11:00 bis 16:00 Uhr und im Anschluss von 16:00 bis 22:00 Uhr unsere gehobene Abendkarte. Reservierungen nehmen wir ab sofort gern unter 0152-254 252 88 oder über unser Kontaktformular entgegen. Zusätzlich veranstalten wir am 18. April, von 11:30 bis 15:00 Uhr eine öffentliche Verkostung. Ab dem 19. April bieten wir Mittagstisch von Montag bis Mittwoch in der Zeit von 11:30 bis 15:30 an. Weitere Infos folgen in Kürze.

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Basti's Küchentricks Ausgabe 3, Zwiebel schneiden

Heute zeige ich Euch, wie man eine Küchenzwiebel schneidet. Achtung: eure Sicherheit geht vor. Probiert es erst ganz langsam. Mit der Zeit werdet ihr schneller, wenn ihr fleißig übt. Euer Basti

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Grüne Apotheke, Ausgabe 2, Ingwer

Würde Superman sich in eine Pflanze verwandeln wäre das eindeutig Ingwer. Der Ingwer (Zingiber officinale), auch Ingber, Imber, Immerwurzel, Ingwerwurzel genannt, wird als Küchengewürz verwendet und ist eines der stärksten natürlichen Heilmittel.

 

Ingwer wirkt als Schmerzmittel, zum Beispiel gegen Regel-, Muskel- und Gelenkschmerzen, auch gegen solche rheumatischer Art wie Arthritis und Arthrose und hat neben seiner schmerzstillenden auch eine entzündungshemmende Wirkung. Ingwer hilft bei Erkältung und chronischem Husten, Magen-Darm-Beschwerden, Migräne sowie Erbrechen und Übelkeit. Auf Reisen sollte man daher gegen die Reiseübelkeit immer ein Stück der Wurzel dabei haben.  

 

Während die Schulmedizin erst jetzt damit begonnen hat, die medizinischen Eigenschaften von Ingwer zu erforschen, setzen traditionelle chinesische, indische und japanische Heiler schon seit annähernd 3000 Jahren die Wurzel der tropischen Staude ein. Neuere Forschungen legen nah, dass Ingwer auch erfolgreich gegen Krebs eingesetzt werden kann – wie Kurkuma.

 

Thema in der nächsten Ausgabe, die am 21. März 2016 erscheint: Kurkuma

 

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Ewa's & Fabi's vegane Welt, Ausgabe 2

Vegan und schwanger – Morgenübelkeit und wie man sie vermeiden kann

 

In der ersten Ausgabe von „Ewa’s und Fabi’s vegane Welt“ haben wir Euch die Story der beiden erzählt – wie sie sich kennengelernt haben, wie aus dieser Begegnung die Alohachérie und schließlich ihr Baby Neo entstanden ist. Neo ist jetzt acht Monate alt. Aber halt. Reisen wir doch gemeinsam ein bisschen in der Zeit zurück und treffen die schwangere Ewa. Was hat sie bewegt als angehende vegane Mutter? Ein wichtiges Thema für alle schwangeren Frauen ist die Schwanger-schaftsübelkeit. Bei manchen kommt sie nur morgens, manche fühlen sich den ganzen Tag über schlecht. Und Ewa? Sie litt gar nicht darunter, nur einmal...

 

Ewa: Die Schwangerschaft war eine schöne Zeit, an die ich mich gern zurück erinnere. Es macht mich traurig, dass viele Frauen aufgrund der sogenannten Morgenübelkeit weniger gute Erinnerungen haben. Nachdenklich macht mich, dass viele Frauen die Schwangerschaftsübelkeit als selbstverständlich hinnehmen. Ich habe sie selbst nur ein einziges Mal gehabt, nämlich als ich – verunsichert durch Medien, Ärzte und fürsorgliche Verwandte – doch Käse gegessen habe, der ja neben Milch, Fleisch und Eiern für jede werdende Mutter Pflicht sein soll. Ich konnte den Käse nicht bei mir behalten und mir war extrem übel. Das einzige Mal in der ganzen Schwangerschaft. Das fand ich so bemerkenswert, dass ich angefangen habe, zu recherchieren. Woher kommen Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft wirklich?

 

Wikipedia und Co konnten mir nicht helfen. Da stand ‚Ursache unklar’ und eventuell ist das Schwangerschaft erhaltende Hormon hCG (humanes Choriongonadotropin) Schuld. Vage also. Ich habe mich lange gefragt, warum dieses Hormon Übelkeit auslösen sollte. Es gibt ja auch Kulturen auf der Welt, in denen diese Übelkeit während der Schwangerschaft nicht vorkommt.

 

Nach meinem ‚Selbsttest’ mit einem Stück Käse hatte ich eine Idee. Die Tiere, aus deren Milch der Käse gemacht ist, werden künstlich schwanger gehalten, um viel Milch zu geben. Das Hormon, das ihnen dazu verabreicht wird, kann man ganz einfach im Internet bestellen. Es wird Schafen, Ziegen Kühen und Pferden verabreicht. Wenn wir Milchprodukte konsumieren, nehmen wir auch diese Hormone in uns auf und führen sie dem ungeborenen Baby zu. Könnte es sein, dass diese zusätzlichen Hormone die Übelkeit auslösen? Der amerikanische Arzt Dr. John A. McDougall hat sich eingehend mit der Materie beschäftigt und klärt im Internet sowie in seinem Health & Medical Center in Santa Rosa, USA, darüber auf, dass die Schwangerschaftsübelkeit ein Schutzmechanismus ist, um das ungeborene Baby vor den Giften in der Nahrung zu schützen: www.drmcdougall.com/misc/2011nl/jan/pregnancy.htm - Die New York Times nennt dieses Phänomen „Wellness insurance“: www.nytimes.com/2004/04/27/health/personal-health-reasons-and-remedies-for-morning-sickness.html

 

Viele Studien belegen die hohe Belastung unserer Nahrungsmittel. So wies eine Studie der Harvard University eindeutig nach, dass Milch ein ‚hormongeladener potenzieller Krebserreger’ ist: http://harvardmagazine.com/2007/05/modern-milk.html

 

Meine weiteren Recherchen ergaben, dass Frauen, die sich auch in der Schwangerschaft vegan oder ohne tierische Fette ernähren, viel weniger oder gar keine Fremdhormone zu sich nehmen. Eine Studie mit 775 schwangeren Frauen, die sich vegan ernähren hat gezeigt, dass nur eine von ihnen an leichter Übelkeit litt, wohingegen weltweit die Quote der Schwangeren, die an Übelkeit leiden, bei 85 Prozent liegt: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3589760

 

Aber reicht das schon für eine mögliche Theorie über die Ursachen der Schwangerschaftsübelkeit? Ich verfolgte meinen Gedanken, die Übelkeit könnte durch Ernährung ausgelöst werden, weiter. Macht es zum Beispiel einen Unterschied, ob man Gemüse aus Bio- oder aus konventionellem Anbau zu sich nimmt? Ja, macht es, denn die Schadstoffwerte aufgrund von Pestiziden im Anbau sind bei konventionellem Gemüse sehr viel höher: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bio-antioxidantien-ia.html. Die Qualität der Nahrung ist also ebenfalls entscheidend.

 

Mein Fazit: Eine vegane Ernährung mit Lebensmitteln aus biologischem Anbau verhindert in der Regel die Schwangerschaftsübelkeit, da viel weniger Fremdhormone und Schadstoffe über die Nahrung aufgenommen werden. Der Körper der Schwangeren muss das ungeborene Baby nicht schützen, indem er die verseuchte Nahrung wieder von sich gibt. Statt Tabletten also einfach die Ernährung umstellen – am besten schon vor der Schwangerschaft.

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Basti’s Küchentricks Ausgabe 2, Alternatives Süßungsmittel Xylit

Viele von Euch haben mich gefragt, was die Vorteile des alternativen Süßungsmittels Xylit sind und wie man den sogenannten ‚Birkenzucker’ richtig verwendet. Also erst einmal: Xylit wird nicht nur aus Birken, sondern oft aus Mais gewonnen und wird auch ganz natürlich in unserem Zuckerstoffwechsel gebildet. Es enthält 40% weniger Kalorien als zum Beispiel Rohrzucker. Deshalb verwende ich es in all meinen Desserts.

Xylit eignet sich außerdem für Diabetiker, da der Blutzucker bei seiner Einnahme nicht steigt. Ihr werdet es kaum glauben, aber Xylit ist auch gut für die Zähne. Xylit hat ähnlich wie Agavendicksaft eine hohe Süßkraft und ist daher sparsam zu verwenden. Anders als z.B. Stevia hat Xylit aber keinen Eigengeschmack, so dass die Aromen Eurer Desserts nicht verfälscht werden. Wie bei jeder Zuckerart muss sich Euer Körper erst an Xylit gewöhnen, es könnte bei der ersten Nutzung leicht abführend wirken. Noch ein Grund, Xylit in kleinen Mengen zu verwenden. So viel zur Theorie, nun kommt die Praxis. Hier eines meiner Lieblingsdesserts – natürlich mit Xylit. Viel Spaß beim Nachkochen.

 

REZEPT  - Chili-Schoko-Mousse

Zutaten für 4 Portionen:

  • 150g Bitterschokolade (70-90% Kakao)
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Birkenzucker (Xylit)
  • 400g Seidentofu
  • 4 EL Espresso
  • 1/4 EL Chili Pulver

Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Dabei ist wichtig, dass kein Wasser in die Schokolade kommt, da sie sonst gerinnt. Zucker und Chili hinzugeben. Vanilleschote auskratzen und zu der Schokolade hinzugeben. Den Seidentofu etwa eine Stunde in einem Haarsieb abtropfen lassen. Espresso hinzufügen und mit einem Pürierstab unter den getrockneten Seidentofu mixen. Die geschmolzene Schokolade hinzufügen und alles nochmals durchmixen. Die Mousse etwa zwei Stunden kalt stellen und dann mit frischen Beeren, Fruchtsaucen oder Sorbet servieren.

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Alte Tomatensorten erhalten: Tomatenretter goes Krautfunding

Unser Partner, der Tomatenretter e.V., braucht einen Gärtner, um weiterhin alte Tomatensorten zu züchten und deren Samen in einer Datenbank zu speichern. In der Europäischen Union sind diese bunten Sorten nicht zum Handel freigegeben und deswegen vorm Aussterben bedroht. Unterstützt die Crowdfunding-Kampagne für Gärtner Ole und werdet selbst zu Tomatenrettern: www.startnext.com/tomatenretter.

 

Das Archiv des Tomatenretter e.V. umfasst derzeit rund 120 alte Tomatensorten und wird um Gemüse- und Kräutersorten ergänzt. Alle Sorten mit Bildern dazu findet Ihr unter www.tomatenretter.de/sortenarchiv/. Ihr könnt Tomatenpaten werden und Eure eigene Ernte einfahren: www.tomatenretter.de/pate-werden. Der Hof vorm Deich, die Heimat des Tomatenretter e.V., ist immer einen Besuch wert (Reitbrooker Hinterdeich 291, 21037 Hamburg). Er ist ein experimentelles urbanes Landwirtschaftsprojekt in den Vier- und Marschlanden. Mit dem Gemüselabel „garantiert un­kon­trolliert“ baut der Hof seit 2010 im Hamburger Stadtgebiet samenfeste Gemüsesorten an. Der Hof ist Begegnungsstätte und Erfahrungsraum mit dem Ziel, neue Formen von solidarischem Gartenbau im Austausch zwischen Stadt- und Landbevölkerung erlebbar zu machen. Und das schönste ist: Es wird bald wieder ausgesät.

 

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Gewinnspiel

Macht mit bei unserem Gewinnspiel auf Facebook und gewinnt einen Essensgutschein für das Alohachérie Restaurant im Wert von 30 Euro:

 

Postet uns Euer bestes Smoothie-Rezept inklusive Foto. Aus allen eingesandten Rezepten wählen unsere Facebook-Fans ihren Lieblingssmoothie. Ganz einfach also. Einsendeschluss ist der 29. Februar. Dann kommen alle Rezepte in den Ordner „Wähle Deinen Lieblingssmoothie“ und unsere Fans haben bis zum 7. März Gelegenheit, ihren Favoriten zu liken. Es gewinnt das Rezept mit den meisten Likes. Nix wie ran an die Mixer!

 

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Grüne Apotheke, Ausgabe 1

Winterpostelein,

auch Gewöhnliches Tellerkraut (Claytonia perfoliata), Kuba-Spinat oder Winterportulak genannt, ist megagesund, weil er reich an Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Eisen ist. Im Gegensatz zu anderen Salatpflanzen enthält er wenig Nitrat. Das Tolle an Winterpostelein ist, dass er bei uns wächst, also keine langen Importwege hat. Ihr könnt ihn als Salat essen (ähnlich wie Feldsalat, aber milder im Geschmack) oder wie jungen Spinat erwärmen (und dann schmeckt der Winterpostelein auch wie Spinat): kurz in der Pfanne Öl mit Zwiebeln und Knoblauch schwenken. Lecker! Nährwerte für 100g Winterpostelein (roh): 95mg Kalzium; 151mg Magnesium; 3,6mg Eisen; 177mg Vitamin A; 0,5mg Vitamin E; 0,03mg Vitamin B1; 0,1mg Vitamin B2: 0,15mg Vitamin B6; 72mg Vitamin C. (Quelle: Vegane Lebensmittel. Der Nährtwert-Kompass für eine gesunde Ernährung von Sonja Reifenhäuser, 2015 Gräfe und Unzer Verlag GmbH München, Seite 62/63)

 

Ihr wollt mehr über Winterpostelein erfahren? Dann schaut doch mal bei unserem Partner, der Demeter Gärtnerei Sannmann rein: www.sannmann.com/produkte/feine_wildsalate/postelein.html

 

Thema in der nächsten Ausgabe, die am 22. Februar 2016 erscheint: Petersilie

 

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Ewa's & Fabi's vegane Welt, Ausgabe 1

Ewa's & Fabi's Story

Ewa Okolski und Fabian Friedrich haben die Alohachérie Manufaktur 2013 gegründet. Wie kam es dazu? Und was haben Tomaten mit Verliebtsein zu tun? Wer ist Neo? Dies alles und mehr erfahrt ihr von den beiden höchstpersönlich:

 

Fabi: Es war einmal ein Markt. Da gab es einen Stand mit wunderbaren alten Tomatensorten. Leuchtend rot und lecker und absolut verführerisch. Ebenfalls zum Reinbeißen: die Dame, die den Stand betreute. Ewa. Ich weiß nicht mehr ganz genau, ob ich mich zuerst in die wundervollen Tomaten oder in die wunderschöne Frau verliebt habe. Auf einmal war alles rot – im positivsten Sinne. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Ewa: Da war er dann, mein Traumprinz. Einfach so stand er vor mir. Schnell war klar: wir gehören zusammen. Fabi hat mich dann immer bekocht... und bekehrt. Ich war bereits Vegetarierin, aber durch Fabi wurde ich zur überzeugten Veganerin. Und da wir so viel Spaß beim Kochen hatten und auch unsere Freunde mochten, was wir ihnen servierten, hatten wir bald die Idee, die vegane Botschaft nicht nur privat, sondern auch beruflich zu verbreiten. Ein Name musste her: da ich gerade auf Hawaii Zeit verbracht hatte, liebte ich die Begrüßung Aloha. Und Chérie: wir waren frisch verliebt.

 

Fabi: Unsere erste gemeinsame Unternehmung war ein veganer Stand auf einem Weihnachtsmarkt, neben Buden mit Currywurst, Crêpes und Glühwein. Es war der erste vegane Weihnachtsmarktstand der Welt, der Bitcoins akzeptierte. Ein absoluter Knüller, die Leute mochten unser Essen sehr. Das hat uns ermutigt, einen Schritt weiter zu gehen.

 

Ewa: 2013 gründeten wir die Alohachérie Manufaktur, zunächst als rein veganes Catering-Unternehmen. Da wir schnell Erfolg hatten, holten wir uns bald Bastian Wittman hinzu, einen gelernten Gourmet-Koch, der seitdem nicht nur Mitinhaber, sondern auch Chefkoch bei uns ist. Er und sein Küchenteam entwickeln laufend neue Rezepte und seine Küche hat unser Vorhaben wesentlich vorangebracht. Schnell richteten wir auch große Caterings für Unternehmen aus. Aber wir lieben es auch, private Feiern auszurichten. Besonders auf Hochzeiten sind wir gern gesehen.

 

Fabi: Allein im Jahr 2016 werden wir neun Hochzeiten ausrichten. Und es rufen immer mehr Paare an, die ihre Gäste mit einem maßgeschneiderten veganen Hochzeitsbüffet verwöhnen wollen, weil es gesund, leicht, bunt, lecker und vielfältig ist und individuell für das jeweilige Brautpaar gestaltet wird.

 

Ewa: Und dann wurde ich schwanger. Es war, als ob auf einmal der Kreis sich schließen würde – unser Glück war perfekt. Am 9. Juni 2015 kam unser kleiner Neo auf die Welt. In der Zeit der Schwangerschaft haben wir uns sehr viel mit dem Thema „Vegan und Schwangerschaft – geht das?“ beschäftigt und herausgefunden: das geht nicht nur, es ist sogar viel gesünder für das Baby und die Mama. Zum Beispiel tritt die berühmt berüchtigte Schwangerschaftsübelkeit nicht auf, wenn man sich vegan ernährt. Dazu demnächst mehr in unserem Blog.

 

Fabi: Als Neo dann das Licht der Welt erblicke, bekamen wir viel Gegenwind, weil wir unseren Kleinen von Anfang an vegan ernährt haben. Unsere Familien und andere Menschen, die uns sehr wichtig sind, waren nicht begeistert. Wir konnten aber viele Kritiker überzeugen. Und ist unser Neo nicht das glücklichste vegane Baby der Welt?

 

Ewa: Der stolze Vater...(lacht). Ja, unser Neo ist das Alohachérie Glücksbaby und an dieser Stelle werden wir euch ausführlich berichten, was ein veganes Baby so alles braucht. Und wir werden natürlich alle eure Fragen zu dem Thema beantworten. Schreibt uns einfach per Kontaktformular. Oder ihr kommentiert unseren Beitrag – wir beantworten jeden Kommentar und jede Anfrage. Versprochen.

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